Der Entwurf für die Zahnarztpraxis Zahnidylle stellt eine direkte formale Verbindung zwischen der Architektur und der Innenarchitektur her: Gerundete Wandsegmente im Eingangsbereich greifen die markante Rundung der

Fassade auf und führen diese im Inneren fort. Das raumbildende Konzept übersetzt den Wunsch nach einem regenerativen Ambiente in ein Zusammenspiel aus warmen Nuancen und natürlicher Frische.

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Die Farbwelt aus sanften Cremetönen schafft eine
visuelle Ruhe, die punktuell durch Innenraumbegrünung ergänzt wird – eine Anlehnung an die umgebende Bodensee-Landschaft, die den Außenraum im Inneren fortsetzt.

Während großflächige Glas-Trennwände die visuelle Offenheit der Praxis wahren und Tageslicht tief in die Erschließungswege leiten, generieren Folierungen mit grafischen Formen auf den Scheiben einen subtilen Sichtschutz.

Die Kombination mit fließenden, semi-transparenten Vorhängen
bricht die glatten Oberflächen auf: Sie verbessern
spürbar die Akustik und schaffen zusätzlich
Privatsphäre in den einzelnen Bereichen.

Das Lichtkonzept setzt auf eine Balance aus diffuser und gerichteter Beleuchtung.
Lichtbänder entlang der Deckenkanten strecken den Flur visuell,
während Pendel- und Wandleuchten atmosphärische Fixpunkte setzen.

Im Wartebereich gruppieren sich Sessel in softem Salbeigrün
und kontrastierende schwarze Holzstühle.
Abgependelte Leuchten und ein bodentiefes Fenster mit Blick ins Grüne
schaffen hier die Atmosphäre einer gehobenen Lounge.

.Ein Rundbogen markiert den Übergang in die tiefer gelegenen Funktionsbereiche.
Ein bündig in die Wand integriertes Sitzmöbel in in Form eines Kreissgements
spiegelt den Rundbogen-Schwung und bildet so eine Kurzwarte-Nische.